Die Deutsche Dogge gehört zu den molossoiden, doggenartigen Hunden und zeichnet sich durch Substanz, gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, eine wohlproportionierte Linienführung und einen ausdrucksvollen Kopf aus und zeigt in der Bewegung Kraft und Eleganz.

Sie wird in drei selbständigen Varietäten gezüchtet: Gelb und Gestromt, Gefleckt und Schwarz, Blau.

Gelbe und gestromte Doggen sollten eine schwarze Maske haben, die Farbe goldgelb sein, die Stromung möglichst gleichmäßig und klar gezeichnet sein und in Richtung der Rippen verlaufen.

Gefleckte Doggen, sogenannte Tigerdoggen sollten von möglichst reinweißer Grundfarbe ohne Stichelung sein, mit gut verteilten, ungleichmäßigen, zerrissenen lackschwarzen Flecken. In der Geflecktzucht fallen auch Grautiger, die eine graue statt der weißen Grundfarbe haben.

Schwarze Doggen können weiße Abzeichen an der Brust und an den Pfoten haben, hier kommen auch Varianten wie Manteltiger (weißer Fang, Hals, Brust, Bauch, Läufe und Schwanzspitze) und Plattenhunde (weiße Grundfarbe mit großen schwarzen Platten) vor.

Blaue Doggen haben eine stahlblaue bis dunkelgraue Grundfarbe und kleine weiße Abzeichen an Brust und Pfoten.

 

Rüden haben eine Größe von 80 – 90 cm, Hündinnen von 72- 84 cm.

 

Der Kopf der Deutschen Dogge sollte harmonisch zur Gesamterscheinung sein, schmal und markant mit breitem Nasenrücken und tiefem, rechteckigen Fang. Vorder- und Hinterhand müssen gut gewinkelt sein, mit starken Knochen und Muskeln und das Gangwerk sollte harmonisch, geschmeidig, raumgreifend und leicht sein.