Magendrehung

 

Eine der  gefürchtesten Krankheiten ist die Magendrehung, sie tritt bei Deutschen Doggen wie auch anderen Hunderassen häufiger auf. Es kommt dabei zu einer starken Aufgasung des Magens und sekundären Veränderungen (Magendrehung, Milzverlagerung, Kreislaufkollaps). Es ist bisher nicht bekannt, was die Drehung des Magens wirklich auslöst, jedoch liegen wahrscheinlich anatomische wie auch funktionelle Voraussetzungen vor. Der Magen besitzt allgemein eine sehr große Beweglichkeit weil weil er nur an der Speiseröhre hängt, die an der Stelle ihres Durchtritts durch das Zwerchfell gehalten wird. Von diesem Punkt aus hängt der Magen frei gegen den Unterbauch in die Bauchhöhle herab. Damit kann er sich bis zu einem gewissen Grad um seine eigene Längsachse drehen. Doch wie die Drehbewegung und um wie viel Grad sie einsetzt, wodurch dies ausgelöst wird und wie häufig dies geschieht, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Die Magendrehung kommt oft bei Deutschen Doggen vor, welche nur einmal täglich gefüttert werden. Die ersten Symptome treten innerhalb von fünf Minuten bis Stunden nach der letzten Mahlzeit auf: Würgen, Hecheln, starkes Speicheln, Unruhe, schwere Atmung, gespannte Bauchdecke, aufgetriebener Bauch. Es ist lebenswichtig für ihre Deutsche Dogge, die drohende Magendrehung rechtzeitig zu erkennen, da die Erkennung im Frühstadium das Leben ihres geliebten Vierbeiners retten kann. In dieser frühen Phase ist die Aussicht auf eine erfolgreiche Operation und rasche Gesundung groß.